Beijing History
   
 

Introduction to the Northern Capital

Foribidden CityPeking oder, wörtlich übersetzt die „Nördliche Hauptstadt“, wurde im Jahre 1271 durch den mongolischen Eroberer Kublai Khan zur Hauptstadt des größten je dagewesenen Imperiums, das sich über ein Festland erstreckte. Die damals ruhige Marktstadt Yanjing wurde unverzüglich prächtig umgestaltet, so wie es sich für eine Stadt, der die Welt Aufmerksamkeit und Anerkennung zollen sollte, gehörte.

1368, nach dem Sieg über die Mongolen, wurde die Hauptstadt jedoch vom ersten Ming-Kaiser, Hong Wu (R.  1368-1398) anderenorts verlegt. Trotz der andauernden Bedrohung durch die Mongolen kehrte sein Nachkomme ein halbes Jahrhundert später hierher zurück. Yong Le (R. 1402-1424), der dritte Ming-Kaiser, machte die mongolischen Paläste dem Erdboden gleich und gestaltete die Hauptstadt neu. Sie sollte die größere Pracht der neuen Han-Dynastie widerspiegeln. Unter dieser Regierung nahm die Verbotene Stadt ihre heutige Form an. Peking, wie es jetzt genannt wurde, wurde eigentlich durch Mauern in zwei Städte geteilt – eine rechteckige Verbotene Stadt im Norden und eine angrenzende rechteckige Kaiserliche Stadt im Süden.

Als die Mandschuren in China eindrangen und die Qing-Dynastie (1644-1910) gründeten, ließen sie die Architektur Pekings größtenteils unverändert. Die Mandschuren passten sich so durch und durch den Chinesen an, dass sie bald die konservativsten Werte der Ming-Dynastie verkörperten. Zu ihren nennenswertesten Beiträgen zur Architektur Peking’s zählen die Kaiserlichen Sommerpaläste im Norden der Stadt.

Peking heute

Einige der Baustile, die Sie heute sehen, stammen aus den ersten Jahrzehnten der kommunistischen Herrschaft. Oft wurden sowjetische Baustile, wie sie in ganz Osteuropa zu finden sind, verwendet, um dem entstehenden, mittellosen Staat billiges Bauen zu ermöglichen. Seit Mitte der achtizger Jahre erlebt  Peking jedoch einen Bau-Boom, der andere Hintergründe hat. Geschäftsleute aus Taiwan, Singapur und Hong Kong investieren immer mehr Geld in die wachsende Skyline. Wie im Märchen „Jack and his Beanstalk“ (Hans und die Bohnenstange), wachen die Pekinger jeden Morgen auf und sehen, dass ihre Stadt wie durch ein Wunder noch größer geworden ist.

Es mag Sie überraschen, dass so viele westliche Geschäfte, Marken und Güter schon vor Ihnen hier waren. Die meisten Chinesen schauen nicht so aus als ob sie sich eine Rolex, einen Ferarri oder Burberry leisten könnten. Aber jemand kauft sie doch! Da wohlhabende Festland-Chinesen nicht gerne Aufmerksamkeit auf sich lenken, liegt es an Ihnen hinauszugehen und nach dem neuen China zu suchen.


 

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