Lhasa Tour Itinerary
   
 

In Hochebenen zu reisen kann gefährlich sein. Bitte informieren Sie sich über die Risiken bei Ihrem Arzt!Abbot at Sera Monastery

1. Tag
Lhasa liegt in 3650 m Höhe, deswegen planen wir in den ersten Tagen ein lockeres Programm, um uns so an die dünnere Luft zu gewöhnen. (Lhasa Hotel) (A)

2. Tag
Das “Land des Schnees” hat Künstler aller Zeiten inspiriert. Das utopische „Shangrila“ von John Hilton nahm die tibetischen Mönchsgemeinschaften und deren streng gläubiges Leben als Vorbild. Um Paläste, Tempel und Gesellschaft in Lhasa besser kennenzulernen, haben wir am Morgen einen Vortrag eingeplant, der Sie mit den Hauptthemen, Charakteren und Symbolen der tibetischen Kunst und des religiösen Lebens vertraut machen wird.

 

Kham Pilgrim On The BarkhorNach dem Mittagessen, beim Besuch des Zentrums des religiösen Lebens in Lhasa, dem Jokhang-Kloster , wird es Ihnen möglich sein, dieses Wissen anzuwenden. Es ist ausgeschlossen, das Gefühl des Friedens und der Gelassenheit, welche die Atmosphäre dieses historischen Klosters prägen, in Worten auszudrücken. Einerseits beobachtet man tibetische Pilger, die in hingebungsvoller Andacht vor ihren Göttern beten und Yakbutter (eine örtliche Kuhart) oder –ghee in die Butterlampen des Altars füllen, andrerseits sieht man das lockere Kommen und Gehen der rotgekleideten Mönche, welche dem Gebäude ein Flair von Beständigkeit der Tradition und Selbstvertrauen, das auf Wissen basiert, verleihen. Anschließend werden Sie zum ersten Mal auf der Barkhor wandern. Das ist die Kora, oder die Pilgerroute, die an der Peripherie des Jokhang Tempels entlangläuft. Während Sie, von Pilgern umgeben, gemächlich voranschreiten, werden Sie von neuen Sehenswürdigkeiten, Klängen und allerlei Wundern überwältigt werden. Wenn Sie auf Schnuppertour zu einem der lokalen Märkte gehen, werden Sie sonderbar gekleidete Stammesmitglieder aus den abseits gelegenen Gebieten Tibets begegnen und das reiche Warensortiment der vielen Antiquitäten- und Thangka-Läden bewundern, die an diesem Rundgang voller Überraschungen liegen. Nach einer Ruhepause am späten Nachmittag kommen wir am Abend hierher zurück, um einer buddhistischen Zeremonie in einem nahegelegenen Tempel beizuwohnen. (F, M, A)


3. Tag
Da Sie gestern sicher einige der aussergewöhnlichsten optischen Eindrücke Ihres Lebens erfahren haben, ist der Balken für den heutigen Besuch im Potala-Palast, dem trapezförmigen, rot-weißem Winterpalast, der hoch über der sich unten ausbreitenden Stadt Wache hält, sehr hoch gestellt. Es gibt wenige Gebäude, die das Volk, die Abgeschiedenheit und die religiöse Macht Tibets so symbolträchtig ausdrücken. Die kunstvollen golden Gräber der früheren Dalai Lamas sind von unschätzbarer Schönheit und Wert und voll von Geheimnissen.

Potala PalaceAm Nachmittag kehren wir in das Zentrum der Altstadt von Lhasa und auf die faszinierende Barkhor zurück. Wir werden die Räucherstätten, Wegweiser, Klöster und Tempel, die diesen heiligen Weg säumen näher besichtigen und mehr Zeit damit verbringen, die unnachahmliche Atmosphäre von Lhasas altem Viertel aufzunehmen. Am Abend werden wir traditionelle tibetische Kunst in Form eines Musikkonzertes genießen. (F, M, A)

 


4. Tag

Am heutigen Morgen fahren wir an den Stadtrand von Lhasa um dort das grandiose Drepung-Kloster zu besichtigen, das in seiner Glanzzeit mit seinen 10.000 Mönchen das größte Kloster der Welt war. Wie die Universitäten von Oxford und Cambridge, welche ursprünglich ebenfalls Kloster waren, hatte das Drepung-Kloster ein akademisches System eingeführt, in das die Studenten eingebunden waren. Jede der vier Fakultäten hatte einen anderen Schwerpunkt und war für ein bestimmtes Forschungsgebiet berühmt. Die einflussreichen klösterlichen Würdenträger, welche die volle Verantwortung für die Akademien inne hatten, wurden zum intellektuellen Mittelpunkt der politischen und religiösen Macht in Tibet. Zwei Dalai Lamas wurden hier beigesetzt.

Airing of the Buddha at Drepung MonasteryNach dem Mittagessen werden wir einen Handwerksbetrieb besuchen, der traditionelle tibetische Teppiche herstellt. Die Qualität eines tibetischen Teppichs hängt von der Fertigkeit des Webers und der Qualität der Wolle ab. Nur in wenigen Schlupflöchern der Welt ist es möglich, die allgegenwärtige Merinowolle gegen jene schimmerndere Sorte einzutauschen die von den Schafen kommt, die in großen Höhen aufgezogen wurden. Am späten Nachmittag steht das Kloster Sera auf dem Programm, ein traditioneller Konkurrent von Dreprung, wir werden dort in den Debattiergärten die jungen Mönchen beim Diskutieren ihrer Lehrstoffe beobachten. (F, M, A)


5. Tag
Der heutige Ausflug zum Kloster Ganden, das eineinhalb Stunden von Lhasa entfernt ist, ermöglicht ihnen, die Stadt hinter sich zu lassen und die ländlichen und bergigen Gebiete Tibets kennenzulernen. 50 km von Lhasa hört die bequeme Asphaltstraße der Autobahn auf und ein schmutziger, kurvenreicher Weg führt in die Höhen eines Nebentales. Wir fahren langsam eine Serie von Serpentinen hinauf und werden uns hoch über dem Dorf befinden, in einer Seehöhe von ca 4500 m. Plötzlich wird die Klosterstadt Ganden, eine eindrucksvolle Reihe weißer Gebäude, die das rote „Goldene Grab des Tsong Khapa“ (der Gründer der klösterlichen Gelugpa-Sekte) umrundet, auf einer entfernten Gebirgskette auftauchen. Deren Tempel, Akademien, Schlafsäle, Zentrale Versammlungshallen, Küchengebäude und ähnliches zieren voller Stolz die Bergkronen dieses tiefen Tales.

View from the Ganden koraObwohl die Schätze dieses berühmten Klosters Sie begeistern werden, wäre ein Besuch von Ganden ohne einen Rundgang auf seiner Kora - dem Pilgerweg – unvollständig. Wenn Sie entlang der Kora auf der rückwärtigen Felskante herumstreifen, werden Sie eine atemberaubende Aussicht genießen können: tausende Meter unterhalb breitet sich die Flussebenen aus und tausende Meter oberhalb leuchten die schneebedeckten Kuppen der angrenzenden Berge. Kein Wunder, dass diese Kora von Stupas (religiöse Türme), Gebetsfahnen und Gebetssteinen, die allesamt ein Tribut an Gott und die Natur darstellen, gesäumt ist. Am späten Nachmittag kehren wir nach Lhasa zurück und werden zum letzten Mal die Gelegenheit haben, die Strukturen von Jokhand und Barkhor zu bestaunen. (F, M, A)

6. Tag
Heute morgen verlassen wir Lhasa per Flugzeug. Da der Stoffwechsel der Menschen auf die Höhenunterschiede reagiert, sollten Sie sich nicht wundern, wenn Sie Tibet mit ein paar Kilos weniger verlassen!

Wann sollen Sie Tibet besuchen?

Lhasa ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis, doch kann es sein, dass manche Besucher gerne entweder die Feiern zum Tibetischen Neujahr (Februar/März) oder das Shoton-Fest (Ende August) miterleben möchten.

Das Tibetische Neue Jahr wird im Februar oder März gefeiert, das genaue Datum hängt vom Mondkalender ab. Zu diesem Zeitpunkt ist es nicht besonders kalt, die Tagestemperaturen betragen etwa 15,5°C. Es gibt wenige ausländische und chinesische Touristen, doch die Tibeter kommen von weit her um das Neue Jahr glücksverheißend in den Tempeln und Klöstern von Lhasa willkommen zu heißen.

Das Shoton-Fest findet üblicherweise Mitte oder Ende August statt, das genaue Datum wird ebenfalls durch den Mondkalender bestimmt. Dieses Fest ist auch als Opernfest bekannt, überall in der Stadt wird gesungen und getanzt, insbesondere aber auf dem Gebiet des Norbalinka, des Sommerpalastes des Dalai Lama.

 

Young Tibetan monk on the BarkhorLhasa ist ein märchenhafter Platz, aber Gäste sollten darauf gefasst sein, dass die Unterbringung schlichter als an anderen Orten Chinas ist. Das Lhasa Hotel – es ist das beste – wurde von der chinesischen nationalen Tourismusbehörde mit vier Sternen ausgezeichnet. Gemäß Ihren Wünschen und Ihres Budgets können wir Ihnen für die Mahlzeiten verschiedene Alternativen anbieten. Auch den Service des Hauptküchenchefs von Imperial Tours können Sie buchen.

Bitte beachten Sie, dass F, M, A für Frühstück, Mittagessen, Abendessen stehen.

Städtereisen werden nur als Individualreisen angeboten. Besucher, die an einer englischsprachigen Gruppenreise interessiert sind, bitten wir, sich über die monatlichen Imperial Tours Gruppenreisen zu informieren.

 

 

 

 

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