Muslim Quarter And Great Mosque
   
 

The Silk Road And Its Influence on Xi'an

Die Geschichte der Seiden- und Pelzstraßen

Der feindliche Einfall der Xiongnu, ein wilder türkischer Stamm, welcher die Städte an der nördlichen Grenze Chinas regelmäßig plünderte, veranlasste den Han Kaiser Wudi (R. 140-86 n.Chr.), nach westlichen Allierten für einem gemeinsamen Angriff zu suchen. Für diese militärische Mission entsendete er hundert Männer, die von Zhang Qian geführt wurden. Erst nach dreizehn Jahren kamen sie zurück um von den glitzernden westlichen Städten und fremden Kulturen zu berichten. Nachdem er seine Erzählungen beendet hatte, wurde Zhang Qian sofort mit einer noch größeren Truppe und zehntausend Schafen, Gold, Satin und Seide nochmals auf den Weg geschickt.

Diese zweite Reise, die Chinas erster grundlegender Kontakt mit den Zivilisationen Zentralasiens war, öffnete die Karawanenrouten. Die Route ging südlich der Tianshanberge vorbei und wurde hauptsächlich zur Exportation chinesischer Waren benutzt. Den Europäern wurde sie als Seidenstraße ein Begriff. Es gab aber noch eine andere Route, die den Chinesen als Pelzroute bekannt war und die nördlich der Tianshanberge verlief. Entlang dieses Passierweges wurden die neuen Religionen, Ideen und Waren nach China importiert.

Die Große Moschee und das Muslimische Viertel

Als sich die fremden Gemeinschaften vergrößerten begannen sie, ihre eigenen Bräuche und Einrichtungen einzuführen. Die Spur der 50.000 Muslime, die heute in Xi’an leben und arbeiten geht auf die Geschichte jener Händler aus dem Mittleren Osten zurück, die sich hier niedergelassen hatten nachdem sie über die Pelzstraße gereist waren. Damals und heute bewahrte die muslimische Gemeinschaft ihre Kultur indem sie Moscheen und Schulen betrieb. So kommt es, dass die Große Moschee ursprünglich im Jahre 742 erbaut wurde. Gegenwärtig hat die muslimische Gemeinschaft ungefähr zehn Moscheen, eigene Schulen, Lebensmittelläden und Restaurants. Seit mehr als dreizehnhundert Jahren sind sie ein fester Bestandteil des farbenfrohen Lebens in Xi’an.

 


 

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